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Die wichtigsten Google Rankingfaktoren 2020

Google Rankingfaktoren 2020

Liebe SEO-Freunde, das Jahr 2019 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und das neue Jahr 2020 rückt immer näher. Klar also, dass die SEO Experten sich langsam Gedanken darüber machen, welche Google Rankingfaktoren 2020 eine wie große Rolle spielen. Im folgenden Beitrag zeige ich Dir, welche Faktoren Du im neuen Jahr fokussieren solltest und welche Faktoren veraltet sind und vernachlässigt werden können.

Google Rankingfaktoren 2020 - Offpage ist oldschool

Ja, Du hast richtig gelesen: Offpage ist oldschool. Verliert also die Offpage Optimierung in Form von Backlinks langsam an Relevanz und fokussiert Google eher andere Faktoren? Nein. Wer sagt denn, dass oldschool nicht trotzdem geil sein kann? Mittlerweile weiß jeder, dass Backlinks für gute Rankings eine große Rolle spielen. So werden auch im Jahr 2020 Backlinks nach wie vor bei Google zu den wichtigsten Rankingfaktoren überhaupt zählen.

Auch wenn es mittlerweile jeder SEO weiß, möchte ich an dieser Stelle nochmal daran erinnern, dass bei Backlinks schon lange nicht mehr die Quantität zählt. Achte also lieber darauf, dass Du qualitativ hochwertige Backlinks hast und davon eher ein paar weniger. Massig Backlinks von schlechter Qualität helfen Deiner Webseite auch nicht wirklich weiter und es birgt außerdem die Gefahr einer Google Penalty.

Linkbuilding 2020

Achte außerdem darauf, dass Dein Linkbild natürlich aussieht. Sorge dafür, dass ein gesundes Verhältnis aus Do- und NoFollow-Links besteht und, dass die Ankertexte vielfältig sind und nicht zu sehr nach Spam aussehen. Lass außerdem die Finger von Black Hat Methoden wie beispielsweise Linkkauf oder PBN-Aufbau. Es ist noch möglich mit einer PBN Strategie für Backlinks zu sorgen, allerdings muss das gut durchdacht sein und ist auch sehr kostspielig. Genauso ist es auch beim Linkkauf. Es ist möglich Links zu kaufen, aber wenn Du das in Erwägung ziehen solltest, achte darauf, dass Du aus guter Quelle Links kaufst und keine „Schnäppchen“ schießt. Billige Links werden Dir und Deiner Seite nicht weiterhelfen – versprochen.

Content is still king

„Content is king!“, diesen Spruch kennt jeder, der sich schon einmal mit Online Marketing und SEO beschäftigt hat. Und genau so ist es auch im Jahr 2020 noch. Google wird immer besser darin, den Content richtig zu verstehen und Zusammenhänge zu erkennen.

Möchtest Du zum Beispiel eine Seite für den Begriff „Urlaub“ optimieren, dann brauchst Du kein Keyword Stuffing betreiben und 100.000 mal das Wort Urlaub verwenden. Schau lieber, dass Du themenrelevante Begriffe findest: Sonne, Strand, Meer, etc. Vorausgesetzt natürlich, Du möchtest nicht für einen Winterurlaub ranken. Sollte das der Fall sein, solltest Du selbstverständlich lieber Begriffe wie Schnee, warme Klamotten, Skianzug, etc. verwenden.

Kurzum: Achte darauf, dass Du wirklich guten Content veröffentlichst, der sich auch gut und einfach lesen lässt und nicht mit Keywords unnötig vollgestopft ist. So etwas wie eine Keyworddichte von 2 oder 3 Prozent braucht man schon lange nicht mehr und hilft auch nicht mehr viel. Der Content muss einen Mehrwert bieten, informativ sein und auch grammatikalisch korrekt. Genauso solltest Du auch auf die Rechtschreibung achten. Hältst Du Dich bei der Contenterstellung an diese paar einfachen Regeln, dann steht gutem Content nichts mehr im Wege.

Interne Links sind immer gern gesehen... oder?

Häufig wird die Priorität von internen Links – auch bei erfahrenen SEOs – unterschätzt. Google sieht interne Links sehr gerne und nicht nur für Google ist das hilfreich, sondern auch für Deine User. Allerdings geht es nicht darum jetzt wie wild interne Links zu setzen und alles mit Links vollzustopfen, sondern gibt es auch hier einiges zu beachten.

Als erstes solltest Du natürlich darauf achten, dass Du Deine internen Links auch wirklich richtig setzt und nicht in irgendeiner Weise fehlerhaft. Heißt: Schaue, dass Du auch mit dem richtigen Protokoll und der richtigen Subdomain (sofern vorhanden) verlinkst. Läuft Deine Seite mit SSL Zertifikat (also über https)? Wenn ja – was sie hoffentlich tut – dann setze auch die internen Verlinkungen genau so mit https und nicht nur mit http. Auch wenn Du ein 301 Redirect von http zu https eingerichtet hast, solltest Du darauf achten die internen Links exakt zu setzen, sodass die Weiterleitung vermieden wird. Gleiches gilt bei der Subdomain. Läuft deine Seite mit www vor dem Domainnamen oder ohne? Wenn deine Domain mit www läuft, verlinkst Du intern ebenfalls mit www. Wenn sie ohne www läuft, verlinkst Du auch ohne www.

Die zweite Sache, auf die Du bei internen Links achten solltest ist, dass Themenrelevanz besteht. Du brauchst keine internen Links setzen von einem Beitrag über Kirschmarmelade zu einem Beitrag über Tauchkurse. Das sollte eigentlich selbsterklärend sein.

Also: Auch im Jahr 2020 werden interne Links für Google als Rankingfaktor noch eine große Rolle spielen. Seiten, die intern nahezu gar nicht verlinkt sind, den Seiten wird von Google wenig bis keine Relevanz zugemessen. Also schaue, dass Du auch intern gut und sinnvoll verlinkst.

Der Google Rankingfaktor 2020: Pagespeed

Wenn man im SEO Bereich unterwegs ist, stößt man immer wieder auf das Thema Pagespeed. In den letzten Jahren hat die Ladegeschwindigkeit immer und immer mehr an Relevanz gewonnen. Vermutlich wird sich dieser Trend auch 2020 fortsetzen und ganz ehrlich? Ich finde das auch absolut nachvollziehbar.

Fast in jedem Bereich der Technik geht der Trend aufwärts. Ob es bei Internetleitungen ist, im Hardware Bereich von Computern, bei Handys, etc. also warum nicht auch beim Thema Pagespeed? Hinzu kommt, dass Leute immer häufiger im Stress sind und somit weniger Zeit haben. Wer braucht dann also eine Webseite, welche 10 Sekunden braucht um vollständig geladen zu sein? Vermutlich niemand.

Beschäftige Dich also ausgiebig mit dem Thema Pagespeed im Jahr 2020. Optimiere und komprimiere Deine Bilder, halte Deinen Quellcode so schlank wie möglich, sorge für richtige Cache Einstellungen, usw.

Es gibt verschiedene Wege um den Pagespeed zu testen. Das wohl bekannteste Tool ist Google Pagespeed Insights. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten um sich vom Pagespeed ein Bild zu machen. Du kannst zum Beispiel auch im Chrome Browser F12 drücken, dann auf den Tab Network klicken, die Seite mit STRG + F5 neu laden und Dir ganz unten die Ladezeit hinter „Finish“ anschauen.

Heute schon Dein Handy in der Hand gehabt?

Blöde Frage, oder? Wenn Du diese Frage jetzt mit „Nein.“ beantworten kannst, dann Hut ab. Nicht selten ist das erste, das Menschen heutzutage nach dem Aufwachen tun, der Griff zum Handy. Und ich bin ehrlich: Ich gehöre auch dazu. Ich nutze nämlich mein Handy als Wecker, also ist der Griff zum Handy natürlich das erste, das ich tue.

Nun aber mal zum eigentlichen Thema: Das Handy – auch Mobiltelefon genannt. Und wie sieht Deine Webseite eigentlich mobil aus? Wer es noch nicht mitbekommen hat: Schon vor einigen Jahren hat Google den Mobile First Index eingeführt. Heißt: Google crawlt die Seiten in ihrer mobilen Version. Es ist also ausgesprochen wichtig wie Deine Webseite mobil aussieht. Gleiches gilt natürlich auch für Tablet-Versionen. Deine Seite sollte im Idealfall auf jedem Endgerät gut aussehen und gut zu bedienen sein.

Zu mobilfreundlichen Webseiten gehört unter anderem die Anpassung des Layouts. Ein Scrollen nach links oder rechts auf dem Handy sollte wirklich nur noch in Ausnahmefällen möglich sein. Auch die Schriftgrößen sollten sich anpassen und nicht zu klein oder zu groß sein. Ähnliches gilt auch für dein Menü und andere Links. Die Links sollten nicht zu nah aneinanderstehen, sodass man eventuell den falschen Link mit dem Finger anklickt. All solche Sachen gehören zu einer freundlichen Mobilversion Deiner Webseite.

Lege also den Fokus bei der Optimierung unbedingt auch auf Deine Mobilversion. Der Mobile First Index ist ebenfalls einer der wichtigsten Google Rankingfaktoren 2020 und auch das völlig zurecht. Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone um kurz eine Webseite aufzurufen und setzen sich dafür nicht extra an den Computer. Behalte also sämtliche Versionen Deiner Webseite im Auge und lege den Fokus speziell auf deine mobile Seitenversion.

ACHTUNG! BERT kommt

Aller Voraussicht nach, kommt im Jahr 2020 ein äußerst wichtiges Update für fast jeden Webmaster. In der vorletzten Oktoberwoche 2019 hat Google das BERT Update für englischsprachige Suchanfragen ausgerollt. Laut Google ist es das größte Update seit 5 Jahren – wenn nicht sogar das größte Update in der Laufbahn von Google. Hier erfährst Du alles, was Du zu dem neuen Google Update wissen musst: BERT – Das größte Google Update seit 5 Jahren.

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