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Google for jobs – So rankst Du mit Deinen Stellenanzeigen in der neuen Google Jobbörse

Google for Jobs Beitragsbild

In Amerika gibt es die Funktion schon länger, in Deutschland ist sie am 22. Mai – also vor gut einer Woche – gestartet: Google for jobs. Die neue Google Jobbörse, die Stellenanzeigen aus diversen Jobportalen, oder auch von der eigenen Webseite anzeigt. In diesem Beitrag zeige ich Dir einmal, worauf Du bei Deinen Stellenanzeigen achten solltest, damit auch Deine Stellenanzeigen bei Google for jobs auftauchen und im Idealfall möglichst weit oben ranken.

Was ist Google for jobs?

Der neue Dienst for Google „Google for jobs“ ist eine eigene Funktion von Google, um offene Stellenanzeigen und die dazugehörigen Ausschreibungen direkt auf Google anzuzeigen, damit nicht extra Jobportale aufgesucht werden müssen. So ist es zum Beispiel möglich nach „Content Jobs Bremen“ zu suchen und schon liefert Google offene Content- und themenverwandte Stellen in Bremen und Umgebung aus.

Google for jobs

Diese Stellenanzeigen tauchen noch über der organischen Googlesuche auf. Es werden die top 3 Stellenanzeigen angezeigt und am Fuße der drei Anzeigen hast Du die Möglichkeit auf „XX weitere Stellenangebote“ zu klicken.

Auf der folgenden Seite hast Du dann die Möglichkeit weitere Filter zu setzen. Du kannst z.B. den Standort einstellen (in diesem Falle Bremen) und dann einen Umkreis wählen: 2, 10, 25, 50, 100 oder 300 Kilometer Umkreis, oder überall in Deutschland.

Filter Einstellungen Google for jobs

Weitere Einstellungen, die Du auf der Seite vornehmen kannst, sind „Datum der Veröffentlichung“, „Sprache“, „Art“ und „Arbeitgeber“. „Datum der Veröffentlichung“ sollte selbsterklärend sein. Du kannst die Jobs nach Veröffentlichungsdatum filtern. Zum Beispiel „Alle“, „Vortag“, „Letzte 3 Tage“, „Letzte 7 Tage“ und „Letzte 30 Tage“.

Datum der Veröffentlichung

Bei der Einstellung „Sprache“ kannst Du auswählen zwischen „Alle“, „Ergebnisse auf Deutsch“ und „Ergebnisse auf Englisch“.

Sprache Einstellung

Die Einstellung „Art“ ist dazu da, auszuwählen auf was für einer Basis Du eine Stelle suchst. Es gibt die Auswahlmöglichkeiten „Alle“, „Vollzeit“, „Teilzeit“ und „Praktikum.“ Gibt es für eine Art von Job keine passenden Stellenanzeigen, ist der Button wie im folgenden Foto ausgegraut.

Art Einstellung

Bei der letzten Einstellung „Arbeitgeber“ zeigt Google Dir die größten und bekanntesten Arbeitgeber Deiner Suche an. In meinem Beispiel zu Content Jobs Bremen wären das zum Beispiel Folgende:

Arbeitgeber Einstellung

Google for jobs bietet außerdem noch zwei weitere, hilfreiche Funktionen an: Einmal bietet Google die Möglichkeit Jobs zu speichern. Diese kannst Du jederzeit wieder unter dem Reiter „Gespeichert“ aufrufen – auch für diese Funktion nochmal ein Foto zur Veranschaulichung:

Speicher Funktion

Die zweite, sehr praktische Funktion ist die Funktion „Alerts per E-Mail“. Diese Funktion erlaubt Google Dir E-Mails zu neuen, passenden Stellenangeboten zu schicken. So bist Du immer schnell über die neusten Stellenanzeigen in Deinem Bereich informiert und kannst Dich schnell auf neue Stellen bewerben. Auch diese Stellenanzeigen kannst Du dann jederzeit über den Reiter „Alerts“ aufrufen.

Alerts per E-Mail

Voraussetzungen, die Deine Stellenanzeigen erfüllen müssen

Einige Voraussetzungen, damit Google Deine Stellenanzeigen bei Google for jobs listet, müssen gegeben sein.

Zu aller erst muss sichergestellt werden, dass Deine Stellenanzeigen weder über die robots.txt gesperrt sind, noch über einen Meta-Tag. Google muss Deine Stellenanzeigen-Seiten also crawlen können. Außerdem musst Du bei Deinen Hostlast-Einstellungen ebenfalls eine hohe Crawling-Frequenz erlauben, sodass Google Deine Seite häufig crawlen kann. Solltest Du also reduzierte Crawling-Frequenzen eingestellt haben, solltest Du diese wieder verwerfen. Mehr zum Thema Crawling-Frequenz findest Du hier.

Worauf Du außerdem achten musst – was eigentlich selbstverständlich sein sollte – ist, dass die Google Richtlinien eingehalten werden.

Unerlässlich außerdem ist, dass Du strukturierte Daten vom Typ JobPosting zu Deiner Webseite hinzufügst.

Sollten außerdem – aus welchem Grund auch immer – Deine Stellenausschreibungen über verschiedene URLs aufgerufen werden können, musst Du unbedingt auf richtige Canonical-Tags achten.

Hier nochmal die wichtigsten Settings in einer Übersicht:

  • Stellenanzeigen nicht über robots.txt oder Meta-Tag sperren
  • Hohe Crawling-Frequenz erlauben
  • Google Richtlinien einhalten
  • Strukturierte Daten vom Typ JobPosting
  • Canonical-Tags richtig setzen

Stellenanzeigen optimieren

Das Zauberwort um Deine Stellenanzeigen bei Google for jobs zum ranken zu bringen ist „Strukturierte Daten“. Klar, bei Jobportalen wie Jobcluster, LinkedIn & Co. hast Du keinen Einfluss darauf. Wo Du jedoch Einfluss auf strukturierte Daten hast, ist auf Deiner eigenen Webseite. Und genau Da solltest Du ansetzen um Deine Stellenanzeigen für Google for jobs zu optimieren. Hierbei gilt: Keine falsche Bescheidenheit. Fülle die strukturierten Daten ruhig so ausführlich aus wie es nur geht. Aber von vorne: Thema strukturierte Daten.

Was sind strukturierte Daten?

Strukturierte Daten sind eigentlich ganz einfach erklärt: Sie sind dazu da, der Suchmaschine zu helfen, Webseiten richtig zu verstehen. Du hilfst also dem Suchmaschinen-Bot Deine Webseite besser zu verstehen und stellst ihm – wie der Name schon sagt – „strukturierte Daten“ zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise folgende Daten:

  • Länge von Videos
  • Zahlen auf der Kontaktseite sind Öffnungszeiten
  • Dass der Text ein Rezept ist
  • Verdienstmöglichkeiten
  • uvm.
Strukturierte Daten Snippet

Dies ist nur ein Bruchteil von dem, was Du wirklich mit strukturierten Daten angeben kannst. Strukturierte Daten helfen aber nicht nur der Suchmaschine die Webseite besser zu verstehen, sie können sogar Deine Snippets in den SERPs aufwerten. Zum Beispiel indem in Deinem Snippet schon der Preis für ein Produkt oder Bewertungen in Form von Sternen auftauchen. Dadurch bekommen Deine Snippets mehr Aufmerksamkeit als Snippets ohne strukturierte Daten und erzeugen dadurch höhere Klickraten.

Strukturierte Daten für Google for jobs

Um für Google die Stellenanzeigen ideal zu optimieren, gibt es eine ganze Reihe an bestimmten strukturierten Daten, die unbedingt verwendet werden sollten. Je mehr strukturierte Daten Du verwendest, umso besser kann Google Deine Stellenanzeige später verstehen und ihr Relevanz zuordnen.

Die strukturierten Daten sollten jeweils nur auf der Seite implementiert werden, auf der wirklich eine Stellenausschreibung für einen bestimmten Job steht. Also zum Beispiel nicht auf Seiten, auf denen Jobs aufgelistet sind wie beispielsweise Suchergebnisseiten.

Es gibt genau sechs Typen von strukturierten Daten, die erforderlich sind, damit Google Deine Seite wirklich bei Google for jobs listet. Das wären Folgende:

  • datePosted
  • description
  • hiringOrganization
  • jobLocation
  • title
  • validThrough

Dazu kommen noch eine ganze Reihe von strukturierten Daten, welche nicht erforderlich sind, dafür aber empfehlenswert:

  • applicantLocationRequirements
  • baseSalary
  • employmentType
  • identifier
  • jobLocationType

Es kann natürlich sein, dass nicht immer bei jedem Job alle strukturierten Daten ausgefüllt werden können. Das ist dann natürlich kein Weltuntergang, jedoch solltest Du immer versuchen so viele strukturierte Daten wie möglich anzugeben. Denn je mehr strukturierte Daten Du bei Deinen Stellenanzeigen hast, desto besser kann Google Deine Stellenanzeige verstehen und auswerten – was Google natürlich gefällt.

Weitere Optimierungsfaktoren

Halten wir also nochmal fest: Du musst zuerst drauf achten, dass Deine Stellenanzeigen bestimmte Bedingungen erfüllen, damit sie überhaupt bei Google for jobs gelistet werden können. Wenn Du das erledigt hast, gibt es die strukturierten Daten, die Du bestmöglich – und natürlich mit wahrheitsgemäßen Angaben – ausfüllen solltest. Wenn auch das erledigt ist, gibt es aber trotzdem noch weitere Faktoren und das sind keine anderen als die gängigen SEO-Basics (insofern es sich um Deine eigenen Jobseiten handelt und nicht um Stellenanzeigen von irgendwelchen Jobportalen). Solltest Du in Sachen SEO noch nicht so erfahren sein, kannst Du mich gerne kontaktieren. Ich biete außerdem einen kompletten SEO-Check für Deine ganze Seite an, sodass alle Faktoren aufgedeckt werden, in denen noch verstecktes Potenzial für Deine Seite und Deine Rankings stecken.

Dazu zählen zum Beispiel – ganz wichtig – Pagespeed. Auch wenn Deine Stellenanzeige bei Google for jobs gelistet wird, kommen die potenziellen Bewerber trotzdem darüber auf Deine Seite. Und wenn diese dann nicht vernünftig lädt, wird Dein potenzieller Bewerber ganz schnell wieder abspringen.

Abgesehen von den strukturierten Daten sollte Deine Stellenanzeige natürlich auch im Text ausreichend Informationen für den Interessenten bieten. Niemand wird sich auf Deinen Job bewerben, wenn keine ausführlichen Informationen preisgegeben werden. Dazu zählen zum Beispiel die Tätigkeiten, die bei der offenen Stelle zu übernehmen sind, Deine Anforderungen, die der Bewerber erfüllen sollte, Benefits uvm.

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