info@mikemosch.de

Backup einer Webseite machen – So einfach geht’s

Webseiten Backup machen

Ein ganz wichtiger Punkt, wenn man eine eigene oder Kundenwebseiten betreibt, ist das Thema Backup. Man sollte es in regelmäßigen Abständen durchführen und idealerweise sollte das Backup entweder in einer Cloud oder auf einem anderen Gerät, in einem anderen Gebäude gespeichert werden. Aber warum der Aufwand, wie Du ein Backup Deiner Webseite machst und was Du beachten solltest, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist ein Backup genau?

Backup ist einfach nur der englische Begriff für „Sicherung“. Und genau das ist ein Backup auch. Eine Sicherung oder Kopie Deiner Webseite. Du speicherst die Dateien und Daten Deiner Webseite entweder lokal, oder zum Beispiel in einer Cloud. So hast Du dann eine Sicherung Deiner Webseite und wenn Deine Webseite – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr funktionieren sollte, hast Du immer noch Deine Sicherung und kannst Deine alte Webseite wiederherstellen.

Der Begriff Backup wird nicht nur bei Webseiten verwendet, sondern wird bei jeglicher Art von Datensicherung verwendet. So kannst Du zum Beispiel auch ein Backup Deiner Whatsapp Verläufe machen.

Werde auch Du jetzt zum SEO Profi!

Registrieren Sie sich jetzt, um eine Email zu erhalten, wenn ich neue Inhalte publiziere.

(Datenschutz, Analyse und Widerruf)

Wie Du ein Backup einer Webseite machst

Wichtig bei einem Backup ist, dass Du wirklich alle Daten Deiner Webseite sicherst. Das klingt zwar viel, ist aber eigentlich in zwei Schritten gemacht. Wie lange das Backup jedoch dauert und wie viel Speicherplatz es benötigt, hängt von der Größe der Webseite und von der Anzahl der Dateien ab. Wenn Du zum Beispiel 10.000 Bilder auf Deiner Webseite verwendest, dauert das Backup höchstwahrscheinlich länger und benötigt mehr Speicher, als wenn Du nur 100 Bilder nutzt.

Der einfachste Weg alle Dateien Deiner Webseite zu sichern ist, wenn Du Dich über FTP (File Transfer Protocol) anmeldest und einfach sämtliche Dateien und Ordner aus Deinem Root Verzeichnis sicherst. Das Root- oder auch Stammverzeichnis ist das oberste Verzeichnis Deiner Seite. Bei einer WordPress-Installation sind dort zum Beispiel Ordner wie WP Content, WP Includes, etc. zu finden. Kopiere aus dem Verzeichnis einfach alles heraus und füge es auf den Datenträger ein, auf dem Du Dein Backup machen möchtest.

Als nächstes musst Du noch Deine Datenbank sichern. Wenn Du Dich bei Deinem Hosting Anbieter im Backend einloggst, müsstest Du einen Punkt „Datenbanken“ finden. Unter diesem Punkt hast Du die Möglichkeit Deine Datenbank zu exportieren. Exportiere Deine Datenbank also ebenfalls auf den Datenträger, auf dem Du Dein Backup machen möchtest.

Wenn Du mehrere Datenbanken dort vorfindest, stelle zunächst sicher, welches die richtige Datenbank ist, oder exportiere vorsichtshalber alle. Nutzt Du WordPress, findest Du den Namen der richtigen Datenbank in Deiner Datei wp-config.php. Diese hast Du eben aus Deinem Root Verzeichnis über FTP herauskopiert. Suche in der Datei nach DB_NAME. Dahinter findest Du den Namen Deiner Datenbank, die die WordPress Installation nutzt.

Kurz zusammengefasst, ist alles was Du sichern musst, Deine Dateien über FTP und Deine Datenbank(en).

Die einfache Lösung: Plugin nutzen

Wie bei fast allen Anliegen, die man bei WordPress oder anderen Content-Management-Systemen hat, gibt es auch bei der Angelegenheit Backups passende Plugins. Ich kann zum Beispiel das Plugin BackWPup für WordPress empfehlen. Dennoch möchte ich wie immer daran erinnern, das Plugins auch eine „Gefahr“ für Deine Seite darstellen, da sie zum einen Angriffspunkte für Hacker bieten können, zum anderen aber auch durch Updates Probleme auf Deiner Seite verursachen können.

Wann machen Backups Sinn?

Wann machen Backups Sinn

Grundsätzlich ist ein Backup natürlich nie verkehrt. Abgesehen davon, dass es empfehlenswert ist, ein Backup sowieso in regelmäßigen Abständen zu machen, gibt es noch weitere Situationen vor denen Du ein Backup machen solltest. Regelmäßige Abstände heißt, dass Du zum Beispiel einmal wöchentlich, oder einmal monatlich ein Backup machen solltest. Den Intervall kannst Du Dir dabei selbstverständlich selbst aussuchen.

Auf jeden Fall ein Backup machen solltest Du aber vor Updates. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Update es sich handelt. Ob es nun ein Plugin Update, ein Update einer PHP Version, oder ein Update deines Content-Management-Systems ist – vor jedem Update solltest Du auf jeden Fall ein Backup machen.

Nun kommt es zum Beispiel bei WordPress Plugins vor, dass ziemlich viele Plugins regelmäßig Updates bekommen, sodass man quasi jeden Tag irgendein Plugin updaten kann und somit jeden Tag ein Backup machen müsste. Natürlich sind Updates wichtig, da sie häufig große Sicherheitslücken schließen, aber ich mache es zum Beispiel so, dass ich einmal alle zwei Wochen alle Plugins update und davor ein Backup mache. Jeden Tag Plugin Updates machen und jeden Tag ein Backup machen, das ist niemandem zuzumuten. Zumindest nicht, wenn es sich um größere Websites oder Blogs handelt.

Worauf Du beim Backup machen achten solltest

An sich ist ein Backup machen keine all zu große Sache. Am Anfang mag es vielleicht noch ein wenig kompliziert erscheinen, aber mit der Zeit kommt auch immer mehr Routine ins Spiel und das Backup machen fällt Dir immer leichter.

Trotzdem solltest Du bei jedem Backup das Du machst, darauf achten, dass Du es auch wirklich richtig machst. Eine kleine Unachtsamkeit reicht schon aus und schon kann es passieren, dass das komplette Backup nutzlos ist. Wenn zum Beispiel nur eine Datei nicht gesichert wird, kann es passieren, dass das ganze Backup nicht mehr funktioniert. Achte also darauf, dass wirklich alle Dateien gesichert werden und, dass die exportierte Datenbank dieselbe Größe hat, wie die richtige Datenbank.

Wenn Du Dir unsicher bist, gibt es auch online Lösungen, die das Backup machen für Dich übernehmen. Ein gutes Beispiel dafür ist Hostpapa.

Wichtig beim Backup machen ist außerdem, dass Du das Backup nicht nur auf einem lokalen Gerät speicherst. Im Idealfall nutzt Du eine Cloud, auf die Du von überall aus zugreifen kannst, oder Du speicherst es lokal auf zwei verschiedenen Geräten. Auf zwei verschiedenen Geräten solltest Du es speichern, weil es immer mal passieren kann, dass ein Geräte kaputt geht. Wenn das passiert, kann es sein, dass auch all Deine Backups nicht mehr erreichbar sind.

Wenn Du ganz auf der sicheren Seite sein möchtest, dann solltest Du die zwei verschiedenen Geräte sogar in zwei verschiedenen Gebäuden aufbewahren. Der Grund dafür ist, dass wenn es zum Beispiel mal brennen sollte, beide Geräte nicht überleben würden und somit – trotz, dass Du die Backups auf zwei Geräten gesichert hast, – die Backups nicht mehr erreichbar wären. So weit nur die Theorie und so wird es einem in einer IT-Ausbildung beigebracht. Für wie wichtig Du welche Ratschläge hältst, das kannst Du natürlich selbst entscheiden.

Fazit

Ein Backup ist also unerlässlich, wenn Du nicht das Risiko eingehen möchtest, dass Deine Webseite irgendwann mal abschmiert und Du keine Kopie Deiner Webseite hast, um sie wieder wie gehabt online zu nehmen. Ein Backup machen ist an sich nicht schwer und Du solltest es auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen machen. So gehst Du auf Nummer sicher, dass Du jederzeit wieder eine aktuelle Version Deiner Webseite hast.

Werde auch Du jetzt zum SEO Profi!

Registrieren Sie sich jetzt, um eine Email zu erhalten, wenn ich neue Inhalte publiziere.

(Datenschutz, Analyse und Widerruf)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um meine Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwende ich Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen